Dürr AG – Smart & effizient Vorsprung durch nachhaltige Hightech-Lösungen

DÜRR AG Shanghai

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Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit Sitz in Bietigheim-Bissingen (nahe Stuttgart). „Leading in Production Efficiency“ – dieser Claim verdeutlicht, welchen hohen Stellenwert innovative Produkte bei dem Konzern haben. Der Weltmarktführer aus Baden-Württemberg ist global aufgestellt und steht für hohe Automatisierungskompetenz. Dürr hat den Anspruch, seinen Kunden neue und effizientere Lösungen für ihre Fertigungsprozesse zu bieten. Das senkt die Stückkosten in der Produktion und schont die Ressourcen. Die Produkte, Systeme und Services des Anlagenbauers sind für viele Industrien der Schlüssel zu mehr Wachstum und Nachhaltigkeit.

Die digitale Vernetzung von Maschinen und Anlagen für eine effizientere und nachhaltigere Produktion ist eines der großen globalen Themen – und Dürr gestaltet sie mit. Der Technologieführer hat Lust auf Zukunft. Erklärtes Ziel ist: auch im Zeitalter der digitalen Transformation an der Spitze des Wettbewerbs zu stehen! Unter dem Motto digital@DÜRR treibt der Konzern die Digitalisierung seiner smarten Produkte, Services und Prozesse voran.  Von der intelligenten Anlagenvernetzung und den Big Data Analysen zur Steuerung komplexer Produktionsprozesse profitiert nicht nur die Automobilindustrie. Rund 55 Prozent des Umsatzes von Dürr entfallen auf das Geschäft mit Autobauern und ihren Zulieferern, gut 30 Prozent Umsatz macht der Konzern mit der holzbearbeitenden Industrie. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie.

Der mehrfach ausgezeichnete EcoDryScrubber filtert überschüssigen Lacknebel aus der Spritzkabine und benötigt dafür weder Wasser noch Chemikalien.

Hocheffiziente Robotertechnologie schont Ressourcen

An Beispielen aus der Automobilindustrie lassen sich Wirkungsweise und Nachhaltigkeit der intelligenten Dürr-Anlagen besonders gut aufzeigen. Das Fraunhofer Institut hat errechnet, dass die Lackiererei mit einem Anteil von 50 bis 70 Prozent der größte Energieverbraucher bei der Karosserieherstellung ist. Hier setzt Dürr mit seinem Eco+Paintshop an. Dahinter steckt ein innovatives und hocheffizientes Paket an Lösungen, um den Lack auf die Karosserie zu bringen und zu trocknen. Der Eco+Paintshop setzt im Idealfall weniger als 400 kWh pro lackierte Karosserie ein, normal sind hier Werte von 700 bis 900 kWh.

Der Lackierprozess beginnt mit der Vorbehandlung. Bei Dürr rotiert die Fahrzeugkarosserie im Tauchbad um die eigene Achse. Dieses Rotationstauchverfahren erhöht die Beschichtungsqualität, reduziert die Badvolumina und ist platzsparend. Für die Spritzkabine hat Dürr mit seinem EcoDryScrubber eine fast schon revolutionäre Lösung entwickelt, um die Lacknebel aus der Kabine „herauszufiltern“. Das System ermöglicht die trockene Abscheidung des sogenannten Oversprays und kommt ganz ohne Wasser und Chemikalien aus.  Obendrauf reduziert die effektive Umluftführung den Energiebedarf in der Kabine um bis zu 60 Prozent. Das Trockenabscheidungssystem ist außerdem wartungsarm und für alle Lackarten einsetzbar.  Als natürliches Bindemittel kommt übrigens Kalksteinmehl zum Einsatz, das recyclebar ist. Kein Wunder, dass Dürrs EcoDryScrubber für seine Nachhaltigkeit bereits mehrfach international ausgezeichnet wurde.

Der siebenachsige Lackierroboter ist weltweit ein Novum und macht den Dürr-Roboter zu einem Bewegungstalent.

Auch für das Auftragen des Lacks hat Dürr eine Weltneuheit im Angebot: einen Lackierroboter mit sieben Achsen, üblich sind sechs. Die siebte Achse macht das Modell zu einem Bewegungstalent. Sie ermöglicht nämlich Rotationsbewegungen des Roboterrumpfes. Damit kommt der neue Dürr-Roboter an jede noch so schwer erreichbare Stelle der Karosserie. Bestückt mit einem der sparsamen und effizienten Hochrotationszerstäuber des Konzerns ist diese Technologie derzeit das Beste auf dem Markt. Kunden und die Umwelt profitieren. Denn ein geringerer Lackverbrauch bedeutet weniger Ressourcenverbrauch.

Innovative Karosserietrocknung von innen

Doch bevor der Lack richtig glänzt, muss er getrocknet werden. Im Lackierprozess ist der Trockner der größte Stromfresser. Dürr wäre kein Hidden Champion, wenn das Unternehmen nicht auch hier eine innovative und effiziente Lösung parat hätte. Beim EcoInCure zielen Düsen über die Öffnung für die Windschutzscheibe in das Innere der Karosserie, die so von innen nach außen gleichmäßig aufgeheizt und abgekühlt wird. Im Vergleich zu einem konventionellen Trockner reduzieren sich die Aufheiz- und Abkühlzeiten um 30 und der Stromverbrauch um bis zu 25 Prozent. Energieeffizienz, die Produktionskosten senkt, Ressourcen schont und Wettbewerbsvorteile verschafft – diese Kombination kommt bei den Kunden weltweit gut an.

Das sind nur ein paar Beispiele für die Innovationskraft des Dürr-Konzerns. Die Tochtergesellschaften Schenck RoTec (Weltmarktführer in der Auswuchttechnik) und HOMAG (Weltmarktführer bei holzbearbeitenden Maschinen) fördern mit ihren Anlagen ebenfalls eine nachhaltige Produktion ihrer Kunden.

Auch für die Zukunft sehen sich die Schwaben mit 92 Standorten in 31 Ländern gut aufgestellt. Der Konzern investiert jährlich über 100 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und hält knapp 6.000 Patente. Der Dreiklang aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensphilosophie des Hidden Champion.

Die Dürr AG ist eines von rund 65 Unternehmen im Sustainable Hidden Champions Fonds von avesco. Branche: Maschinen- und Anlagenbau / Gegründet: 1895 / MitarbeiterInnen: 15.500 /
Aktienkurs ( http://www.boerse-online.de/aktie/duerr-aktie)

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