Die Wacker Chemie AG Innovationspartner für Zukunftsthemen

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Die Wacker Chemie AG ist ein weltweit operierendes Unternehmen mit Hauptsitz in München. Der Spezialchemiekonzern kann gleich mit fünf Geschäftsbereichen aufwarten. Schlüsselindustrien wie die Energie- und Automobilbranche, die Lebensmittel- und Bauwirtschaft sowie der Computer- und Halbleitermarkt profitieren vom Know-how der Bayern. Dabei beweist WACKER mit seinen Produkten und Innovationen, dass Chemie kein Widerspruch zu Nachhaltigkeit, sondern im Gegenteil entscheidend ist, wenn es um Klimaschutz und die effiziente Nutzung von Energie geht.

Alle Produkte und Innovationen der Münchner Wacker Chemie AG basieren auf den zwei Hauptrohstoffen Ethen und Silicium. Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, die die Spezialisten daraus kreieren, übersteigen unser aller Vorstellungskraft: WACKER vertreibt über 3.200 Produkte an mehr als 3.500 Kunden weltweit. Und macht dabei noch vor, dass sich Chemie und Nachhaltigkeit nicht ausschließen.

Mehr Sonnenkraft dank Polysilicium und HELIOSOL

WACKER hat sich dem Zukunftsthema regenerative Energien verschrieben und ist maßgeblich am globalen Ausbau der Solarenergie beteiligt. Zu den chemischen Produkten des Konzerns gehört Polysilicium. Die Münchner sind der weltgrößte Hersteller des Rohstoffs, der für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie unverzichtbar ist. WACKER produziert Polysilicium in außergewöhnlich reiner Form, eine wichtige Voraussetzung, den Wirkungsgrad der Solarzellen bei sinkenden Produktionskosten stetig zu steigern. Ein bedeutender Beitrag zum Ausbau alternativen Energien und zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

Gleichzeitig hat der Chemiekonzern sein Portfolio um die innovative Wärmeträgerflüssigkeit HELISOL erweitert. Sie kommt in hocheffizienten Solaranlagen mit CSP-Technologie zum Einsatz (CSP = Concentrated Solar Power). Bei diesen Solarthermieanlagen konzentrieren verspiegelte Parabolrinnen das Sonnenlicht auf Röhren, die mit Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt sind. Über Wärmetauscher und Dampfturbinen wird die Sonnenenergie dann in elektrischen Strom umgewandelt. Der Wirkungsgrad solcher CSP-Anlagen hängt entscheidend von der Hitzebeständigkeit und Langlebigkeit der Wärmeträgerflüssigkeit ab. Auch da setzen die Münchner Maßstäbe: Das neu entwickelte Siliconöl HELISOL lässt sich bis zu einer Temperatur von 425 Grad Celsius erhitzen und bleibt auch bei minus 40 Grad noch dünnflüssig. Außerdem bildet es kein Benzol und wesentlich weniger Wasserstoff als herkömmliche Wärmeträgerflüssigkeiten. Das macht HELISOL zum Schlüsselmedium für die moderne Solarindustrie – ein Exklusivvertrag mit einem führenden chinesischen Solaranlagenhersteller wurde bereits unterzeichnet

Nicht nur im Zukunftsmarkt Photovoltaik und Solarenergie geben Innovationen von WACKER Chemie den Ton an, auch in der Automobilindustrie.

Wacker Chemie AG
Mittelklasseautos enthalten mittlerweile Dutzende von Displays und elektronischen Steuergeräten. Silicone schützen diese zuverlässig vor Schmutz, Nässe und Vibrationen.

Silicone für das energieeffiziente Auto der Zukunft

Elektromobilität, autonomes Fahren, Digitalisierung – das Automobil wird gerade neu erfunden. Experten sind sich einig: Das Fahrzeug von morgen wird eine rollende Kommunikationszentrale und elektrisch unterwegs sein. Das heißt, die Elektronik spielt eine immer größere Rolle. Bereits heute werden bis zu 100 Steuergeräte in einem Mittelklassewagen verbaut. In Zukunft dürften noch einige dazukommen, weil Sensorik und Sicherheitssysteme immer ausgefeilter werden. Dank einer Vielzahl von Touchscreens und optischen Displays werden alle Insassen mit Unterhaltungsmedien und dem Internet verbunden sein. Bereits jetzt stoßen viele Werkstoffe angesichts immer höherer Anforderungen an ihre Grenzen. Die Folge: Die Industrie setzt verstärkt auf Silicone. Deren Anwendungsmöglichkeiten kennen kaum Grenzen. Seit Jahren arbeitet WACKER mit den weltweit führenden Autobauern und -zulieferern zusammen, um zuverlässige Lösungen für das Auto von morgen zu entwickeln.

Wacker Chemie

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Schon heute werden Silicone des bayrischen Spezialchemiekonzerns auf vielfältige Weise bei der Fertigung und Montage, vor allem von Elektronikteilen, eingesetzt. Sie schützen zum Beispiel Sensoren und elektronische Komponenten oder sorgen als Verguss- und Füllmasse für ein effizientes Wärmemanagement zwischen Batterie und Elektronik. Einsatzbar sind sie auch als Dichtstoffe für Brennstoffzellen, Beschichtungen für Elektromotoren, als Linsen-und Einkapselungsmaterial für LED und Lichtleitsysteme bis hin zu Thermoölen für die Batteriekühlung.

All das treibt uns als Verbraucher nicht um. Ganz anders sieht es im Cockpit des Wagens aus. Da erwarten wir zuverlässige und bedienungsfreundliche Technik. Eine Herausforderung, denn Autodisplays müssen viel robuster sein als gewöhnliche Handydisplays. Starke Erschütterungen dürfen genauso wenig zum Ausfall führen wie starke Temperaturschwankungen. Und auch bei direkter Sonneneinstrahlung müssen die Angaben auf dem Display erkennbar sein. Glasklare Silicongele von WACKER sorgen dafür, dass optische Displays diesen Anforderungen gerecht werden. Sie dämpfen Vibrationen und thermomechanische Spannungen und unterdrücken störende Reflexionen.

WACKER steht für nachhaltiges Wirtschaften

Das sind nur ein paar Beispiele für den Einsatz technologisch hoch entwickelter WACKER-Chemieprodukte, die unser Leben nicht nur angenehmer und sicherer machen, sondern auch die Umwelt schonen. Doch nicht nur die Produkte sind nachhaltig. Die Unternehmensführung von WACKER setzt sich auch für eine nachhaltige Produktion ein. Freiwillig hat sich der Konzern auf die Grundsätze der Responsible Care Initiative der chemischen Industrie und des Global Compact der Vereinten Nationen verpflichtet. An allen 23 WACKER-Produktionsstandorten weltweit gelten die gleichen hohen Standards hinsichtlich Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Eine große Stärke des Spezialchemiekonzerns sind geschlossene Stoffkreisläufe. Anfallende Nebenprodukte werden als Ausgangsmaterialien für weitere Produktionsprozesse verwendet. Das senkt den Energie- und Ressourcenverbrauch. Vor allem die Reduktion klimaschädlicher Gase ist ein fortwährendes Ziel.

Wacker Chemie AG
Produktionsstandort Burghausen

Strom aus der Meereswelle

Gutes noch besser zu machen, daran arbeiten die Forscherinnen und Wissenschaftler bei WACKER. Warum nicht Strom aus der Kraft der Meereswellen gewinnen? Damit ließen sich theoretisch bis zu 29.500 Terawattstunden Strom pro Jahr produzieren – das ist mehr als der gesamte jährliche Energiebedarf der Menschheit. WACKER ist es als erstem Unternehmen weltweit gelungen, hauchdünne Präzisionsfolien aus Silicon als Rollenware zu produzieren. Wenn diese Folien mit flexiblen Elektroden beschichtet werden, könnten sie in hydraulisch arbeitenden Wellenkraftwerken eingesetzt werden und die Energie der Meere „ernten“. Ingenieure arbeiten bereits mit Prototypen. Eine WACKER-Vision, die Zukunft gestaltet.

Die Wacker Chemie AG ist eines von rund 70 Unternehmen im Sustainable Hidden Champions Fonds des Berliner Finanzdienstleisters avesco.

Branche: Chemie | Gegründet: 1914 | MitarbeiterInnen: 17.000 | Zum Aktienkurs

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