CEWE, Buch ohne Ballast Klimaneutrale Markenprodukte dank Aufforstung

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CEWE ist in Europa Marktführer bei Fotobüchern. Und hat damit eine Menge Verantwortung, insbesondere für die Umwelt. Seit kurzem bietet das Unternehmen nun seine Markenprodukte klimaneutral an – vor allem dank eines Aufforstungsprojekts in Kenia.

Bücher sind eine schöne Sache. Eine herzrührende Romanze, ein spannender Krimi, ein Fotoband. Wer mag da schon auf dem Sofa darüber nachdenken, wie viel Papier für seinen Schmöker verbraucht wurde, wie viele Bäume dran glauben mussten, wie viele Tonnen Kohlendioxid bei seiner Herstellung anfielen?! Wohl kaum jemand. Muss man manchmal auch nicht. „Das tun ja schon wir“, sagt Dr. Matthias Hausmann. „Wir machen uns die Sorgen, damit sich unsere Kunden nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen.“

„Wir machen uns die Sorgen, damit sich unsere Kunden nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen.“

Das machen dann Matthias Hausmann als Bereichsleiter Chemie und Umwelt und viele seiner Kolleginnen und Kollegen bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA, besser bekannt aus der Fernseh-Werbung mit dem Slogan „Mein CEWE Fotobuch – mein Leben“, in der auch schon Fußball-Profi Philipp Lahm mitspielte. Jedes Jahr verlassen rund 6 Millionen Fotobücher die zwölf Betriebsstätten in ganz Europa. Ein lohnendes Geschäft: Die 3.400 Mitarbeitenden erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von 593,1 Millionen Euro. Eine Menge Holz.

Und das ist ein gutes Stichwort. Denn wer wie CEWE als europäischer Marktführer für Fotoservice und Online-Druck so viel Papier verbraucht, hat eine hohe Verantwortung und muss sich mehr als manch anderer Gedanken über sein Nachhaltigkeits-Engagement machen. Klingt nach viel Arbeit. „Und das ist es auch“, bestätigt Chemiker Hausmann am Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg. „Sämtliche Aktivitäten aller Bereiche werden in unserem Koordinierungskreis Nachhaltigkeit zusammengeführt. Hier kommen die Spezialisten aus allen Fachabteilungen wie Einkauf und Logistik zusammen, tauschen sich aus und schieben Projekte an.“

Und das auf vielen Ebenen: Mitarbeitende werden in Weiterbildungen an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt, einmal im Jahr können sie sich einen Tag lang über alle Fragen zur Gesundheit informieren, man kooperiert mit SOS-Kinderdörfern. Die Liste der guten Sozial-Taten ließe sich noch verlängern. Aber: „Die ökologische Nachhaltigkeit ist uns natürlich besonders wichtig“, so Hausmann.

Seit 2011 ist das Unternehmen FSC-zertifiziert, das Rechenzentrum in der Zentrale darf sich mit dem Blauen Engel schmücken, gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) wird das Betriebsgelände naturnah umgestaltet – inklusive Nistkästen, Naturlehrpfad und Insektenhotel. Kern des Umwelt-Engagements aber ist die CO2-Kompensation. Hausmann: „Bei unseren Markenprodukten fallen jährlich rund 20.000 Tonnen Kohlendioxid an – und wir produzieren sie trotzdem klimaneutral. Und das ohne Mehrkosten für unsere Kunden.“

„Bei unseren Markenprodukten fallen jährlich rund 20.000 Tonnen Kohlendioxid an – und wir produzieren sie trotzdem klimaneutral. Und das ohne Mehrkosten für unsere Kunden.“

Dazu sind viele Aktivitäten notwendig. Einerseits mühen sich die Oldenburger um immer weniger Emissionen an den Betriebsstätten selber – Stichwort Green IT, erneuerbare Energien, klimaneutraler Versand. Der Rest der CO2-Menge aber wird durch ein Waldprojekt in Kenia kompensiert. Gemeinsam mit Climate Partner kümmert sich CEWE um den Wald im Kasigau Wildlife Corridor, ein Streifen zwischen den zwei Tsavo-Nationalparks im Süden des Landes, der als Durchgangskorridor für Zebras, Löwen, Elefanten und weitere Tiere dient – und durch Brandrodung und Abholung akut gefährdet ist. „Die Fläche ist 200.000 Hektar groß“, erklärt Matthias Hausmann. „Das ist zwei Mal Berlin.“

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2015 wurden dort 55.000 Bäume gepflanzt – umgerechnet auf das CEWE FOTOBUCH bedeutet das eine Kompensation von 2,4 Kilogramm Kohlendioxid und den Schutz von 3,2 Quadratmeter Wald pro Buch. Zudem wurden Wasserstellen errichtet, Fairtrade-Produktionen angeschoben, dutzende Männer zu Rangern ausgebildet. Allein 40 Prozent des Geldes für das Projekt fließen in die schulische Ausbildung. Denn: „So schaffen wir Akzeptanz bei den Menschen dort und schaffen die Grundlage für eine bessere Zukunft der Kinder und Jugendlichen.“

„So schaffen wir Akzeptanz bei den Menschen dort und schaffen die Grundlage für eine bessere Zukunft der Kinder und Jugendlichen.“

So viel Engagement lohnt sich. Als eines von rund 70 Unternehmen im Sustainable Hidden Champions Fonds des Berliner Finanzdienstleisters avesco belegt CEWE neben der Umweltbank bei der Nachhaltigkeitsbewertung den Spitzenplatz. Sehr zur Freude auch der Aktionäre: Zum achten Mal in Folge kann das Unternehmen eine höhere Dividende als im Vorjahr ausschütten. Der Wert der Aktie stieg im vergangenen Jahr um 57,8 Prozent. Hausmann: „Wir sind der beste Beweis dafür, dass sich ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Im Gegenteil.“ Oliver Hagedorn, CEO von avesco bestätigt das: „Unternehmen, die ganzheitlich die Aspekte eines nachhaltigen Geschäftsmodells adressieren, zeichnen sich durch stabilere und bessere Performance aus.“

Branche: Fototechnik, Druckerei | Gegründet: 1961 | MitarbeiterInnen: 3400 | Zum Aktienkurs

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